25. IAKS Kongress 2017
Programm

Dienstag, 7. November 2017

10.30 - 10.45 h
Grußwort und offizielle Kongresseröffnung

10.45 - 12.15 h
Erfolgreiche Partnerschaften zwischen Sportsektor und Kommunen bei der Ausrichtung nationaler und internationaler Veranstaltungen

12.15 - 13.30 h
Mittagspause und Besuch der FSB

13.30 - 15.00 h
Temporäre und modulare Strukturen für Sportstätten

15.00 - 16.00 h
Trends beim Betrieb von Sport- und Veranstaltungsstätten

16.00 - 17.30 h
Große Sport- und Veranstaltungsstätten als Motor von Stadtentwicklung und -erneuerung

17.30 - 18.30 h
Happy Hour für IAKS Mitglieder und Freunde

18.30 - 22.00 h
Verleihung der IOC/IPC/IAKS Architekturpreise 2017

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10.30 - 10.45 h
Grußwort und offizielle Kongresseröffnung
Dr. Stefan Kannewischer, IAKS Präsident, Schweiz


10.45 - 12.15 h
Erfolgreiche Partnerschaften zwischen Sportsektor und Kommunen bei der Ausrichtung nationaler und internationaler Veranstaltungen
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderator: Gilbert Felli, Senior Advisor, IOC, Schweiz

  • Entwicklung kritischer wie realistischer und partnerschaftlicher Veranstaltungskonzepte
    Ron Bidulka, Geschäftsführer, PricewaterhouseCoopers, Kanada
  • Einflussnahme auf die Entwicklung von Sportanlagen zugunsten einer nachhaltigen Nutzung
    Simon Cooper, Bereichsleiter Sport, Greater London Authority, Großbritannien
  • Langfristige Nachhaltigkeit – betriebliche Nutzungsdauer
    Brad Mayne, Präsident und CEO der International Association of Venue Managers (IAVM), USA
Themen

Kommunen suchen nach innovativen Möglichkeiten zur Finanzierung von Sport- und Freizeitanlagen. Die Ausrichtung nationaler oder internationaler Sportveranstaltungen ist eine spannende Aufgabe, setzt jedoch bestimmte Kernkompetenzen voraus sowie ein umfassendes Verständnis der mit einem solchen Projekt einhergehenden Chancen und Risiken.

Die Ausrichtung einer hochrangigen Veranstaltung kann das Ansehen und die Reputation einer Stadt entscheidend verbessern. Gleichzeitig besteht die Gefahr unrealistischer Erwartungen mit nicht ausgelasteten Sportanlagen und erheblich unterschätzten laufenden Betriebskosten.

In dieser Kongress-Session werden die kritischen ersten Schritte in der Planung und im Prozess einer sorgfältigen Prüfung beleuchtet, die zu realistischen Erwartungen, nationaler wie internationaler Teilnahme, Sportstätten angemessener Größe, langfristiger Nutzung, kurz- und langfristiger Wirtschaftlichkeit und Strategien für die Minimierung langfristiger Betriebsrisiken beitragen können.


13.30 - 15.00 h
Temporäre und modulare Strukturen für Sportstätten
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderator: Daniel Cordey, Vorsitzender, Association of Global Event Suppliers (AGES), Schweiz

  • Das temporäre Eishockeystadion in Lausanne
    Bernd Helmstadt, Vertriebsleiter, Nüssli Group, Deutschland
  • Die temporäre Wasserballarena für London 2012
    Andy Mytom, Partner, David Morley Architects, Großbritannien
  • Demontierbare Judohalle in Arnheim
    Tom Ambaum, Vertriebsleiter, Neptunus, Niederlande
  • Modulare Sportanlagen: Rugbystadion in La Rochelle
    Stéphanie Commandeur, Managerin Unternehmensentwicklung, GL Events, Frankreich
    Manuel Laborie, Unternehmensentwicklung, GL Events, Frankreich
Themen

Temporäre und modulare Strukturen kommen zum Einsatz, um neue oder bestehende Anlagen für spezielle Veranstaltungen zu erweitern, bestehende Anlagen für einen bestimmten Zeitraum aufzuwerten oder umzugestalten oder auch als eigenständige Sport- und Zuschaueranlagen. Sie sind für einen schnellen Aufbau konzipiert und können eine kosteneffiziente kurz- oder mittelfristige Lösung darstellen.

Im Rahmen dieser Kongress-Session stellen Branchenexperten außergewöhnliche Lösungen vor, darunter technische Innovationen und Bauverfahren. Zudem werden die Kompatibilität mit internationalen Normen sowie Zielen in Bezug auf CO2-Emissionen und Nachhaltigkeitsaspekte behandelt.

Diese Kongress-Session wird in Kooperation mit AGES präsentiert. Die Association of Global Event Suppliers (AGES) ist eine im Juni 2014 gegründete, in der Schweiz ansässige gemeinnützige Organisation, deren Siegel für Qualität und Zuverlässigkeit in der Bereitstellung temporärer Infrastrukturen für Großveranstaltungen bürgt.


15.00 - 16.00 h
Trends beim Betrieb von Sport- und Veranstaltungsstätten
Workshop zur Diskussion von Herausforderungen und zum Austausch von Erfahrungen

Moderator: John Sheehan, Redakteur, PanStadia & Arena Management, Großbritannien

Experten:
Marcin Wojczynski, Leiter Unternehmensentwicklung, SMG Worldwide Entertainment & Convention Venue Management, Polen

Brad Mayne, Präsident und CEO der International Association of Venue Managers (IAVM), USA

Themen

Sport- und Veranstaltungsstätten sind seit jeher Drehkreuz oder Versammlungsort, in großen Metropolen wie in kleineren Städten und Gemeinden. Der Erfolg einer Sport- oder Veranstaltungsstätte ist von verschiedenen Faktoren abhängig, unter anderem von der Häufigkeit und Art der Veranstaltungen, der Vielseitigkeit und Relevanz der Events, dem Potenzial, das Gesamterlebnis von Zuschauern und Teilnehmern zu optimieren sowie – und dieser Aspekt gewinnt zunehmend an Bedeutung – vom Gefühl der Sicherheit, das innerhalb und im Umfeld der Anlage vermittelt werden kann.

Dieser Workshop befasst sich mit den Herausforderungen an die Betreiber professioneller und semiprofessioneller Sport- und Veranstaltungsstätten in ihrem Bemühen, die Anlagen sozial, umweltbezogen und finanziell nachhaltig zu gestalten und so die Region und den Markt zu beleben.


16.00 - 17.30 h
Große Sport- und Veranstaltungsstätten als Motor von Stadtentwicklung und -erneuerung
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderator: Prof. Geraint John, Leitender Berater, Populous, Großbritannien

  • Entwicklung innerstädtischer Fußballstadien: Fallbeispiele aus Deutschland
    Matthias Schöner, Projektmanager, Albert Speer+Partner, Deutschland
  • TD Place im Lansdowne Park in Ottawa
    Robert J. Fatovic, Vizepräsident, CannonDesign, USA
  • Masterplanung für die Spiele in London 2012 und Rio 2016: Erkenntnisse und Trends
    Bill Hanway, Geschäftsführender Vizepräsident, AECOM, USA
  • Das Stadion von morgen: Innovatives Design und Sanierung am Beispiel des neuen Stadions von Tottenham Hotspur
    Tom Jones, Leitender Architekt, Populous, Großbritannien
Themen

Bei der Entwicklung großer kommunaler Sportanlagen sind Städte bemüht, die Nutzung über Sportveranstaltungen hinaus zu maximieren, um neue Zielgruppen und Märkte zu erschließen und den Standort als Sport- und Tourismusdestination zu etablieren.

Der letztendliche Erfolg eines Stadions oder einer Arena beim Erreichen kurz-, mittel- und langfristiger Ziele steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Masterplan. Die Einbeziehung von regionalen Marktexperten und Fachleuten aus dem Bereich der Eventplanung sowie die Berücksichtigung langfristiger Stadtentwicklungspläne in einem gegebenen urbanen Kontext oder in einer gänzlich neu geplanten Umgebung ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung von Visionen und Zielen.

Stadien und Arenen gelten als Katalysatoren einer gesunden Stadtentwicklung. Im Falle einer erfolgreichen Integration in den urbanen Raum und guten Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur ergibt sich ein homogenes Gesamtgefüge, auf dessen Grundlage neue Hotels, Wohnungen, Geschäfte und sonstige kommerzielle Einrichtungen entstehen.


17.30 - 18.30 h
Happy Hour für IAKS Mitglieder und Freunde
Wiedersehen und Kennenlernen am IAKS Messestand


18.30 - 22.00 h
Verleihung der IOC IPC IAKS Architekturpreise 2017
Awards Gala mit feierlicher Preisverleihung

Themen

Der IOC IAKS Award und die IPC IAKS Distinction sind die bedeutendsten internationalen Architekturpreise für Sport- und Freizeiteinrichtungen. Im Rahmen dieser Awards Gala werden die diesjährigen Preisträger den internationalen Gästen vorgestellt. Vertreter von IOC, IPC und IAKS werden in Anwesenheit von 300 Gästen die Preise den Eigentümern und Architekten der ausgezeichneten Anlagen überreichen.

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Mittwoch, 8. November 2017

10.30 - 12.00 h
IOC IPC IAKS Architekturpreise 2017 – Beispielhafte kommunale Sport- und Freizeitanlagen

11.00 - 12.00 h
Innovative Finanzierungs- und Umsetzungsmodelle für kommunale Sport- und Freizeitanlagen

12.00 - 13.30 h
Mittagspause und Besuch der FSB

13.30 - 15.00 h
IOC IPC IAKS Architekturpreise 2017 – Beispielhafte Sport- und Veranstaltungsstätten

14.00 - 15.00 h
Strategien zur Förderung körperlicher Aktivitäten in der Kommune

15.00 - 15.30 h
Kaffeepause und Besuch der FSB

15:30 - 17:30 h
IAKS Mitgliederversammlung

17.30 - 18.30 h
Happy Hour für IAKS Mitglieder und Freunde

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10.30 - 12.00 h
IOC IPC IAKS Architekturpreise 2017 – Beispielhafte kommunale Sport- und Freizeitanlagen
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderator: Mark Todd, Mitglied der Jury 2017 und Berater für Barrierefreiheit, Großbritannien

  • Freizeitanlage Kohlelager in Landau, Deutschland
    Steffan Robel, Geschäftsführer, A24 Landschaft Landschaftsarchitektur, Deutschland
  • Designstudie für die Radrennbahn in Saratov, Russland
    Anastasiia Tcyganova, Architektin, Remstroyproyekt-2, Russland
  • Branksome Hall Athletics & Wellness Center in Toronto
    Viktors Jaunkalns, Gründer und Inhaber, MacLennan Jaunkalns Miller Architects, Kanada
Themen

Der IOC IAKS Award und die IPC IAKS Auszeichnung sind die bedeutendsten internationalen Architekturpreise für Sport-, Freizeit- und Erholungsbauten.

Der IOC IAKS Award prämiert beispielhaft gut gestaltete und gleichzeitig funktional gelungene Sport- und Freizeitanlagen. Die IPC IAKS Auszeichnung zeichnet barrierefreie Sport- und Freizeitanlagen aus.

Der IOC IPC IAKS Architecture and Design Award for Students and Young Professionals 2017 zeigt Konzepte der neuen Generation von Architekten und Planern auf, die ihren Enthusiasmus und ihre Kreativität in die Entwicklung von Anlagen und Räumen zur Förderung eines aktiven Lebensstils investieren.

In dieser Session werden einige der am Vorabend ausgezeichneten, preisgekrönten Projekte vorgestellt.


11.00 - 12.00 h
Innovative Finanzierungs- und Umsetzungsmodelle für kommunale Sport- und Freizeitanlagen
Workshop zur Diskussion von Herausforderungen und zum Austausch von Erfahrungen

Moderator: Conrad Boychuk, leitender Direktor für Freizeit- und Sportstättenplanung, HDR | CEI Architecture Associates, Kanada

Experten:

Ron Bidulka, Geschäftsführer, PricewaterhouseCoopers, Kanada

Rick Kozuback, Präsident und CEO, International Coliseums Corporation, USA

Themen

Sport- und Freizeitanlagen sind wichtiger Bestandteil der kommunalen Infrastruktur und haben großen Einfluss auf die Gesundheit der Bürger. Die Finanzierung einer solchen Anlage mit Blick auf die Investitions- und Betriebskosten ist trotz dieser Vorteile immer wieder eine Herausforderung. Während Zuschaueranlagen über die Ausrichtung von Veranstaltungen beträchtliche Einkünfte generieren können, stellt der Alltagsbetrieb kommunaler Sport- und Freizeitanlagen eine ganz besondere Herausforderung dar.

Inzwischen gibt es verschiedene, mehr oder weniger erfolgreiche alternative Finanzierungs- und Umsetzungsmodelle, darunter Public Private Partnerships und Public Public Partnerships. In diesem Workshop werden Umsetzungsmodelle vorgestellt, die über die P3-Modelle hinausgehen, mit Beispielen erfolgreicher und gescheiterter Strategien aus verschiedenen Ländern.

Präsentiert werden diverse fertiggestellte Anlagen, die mit unterschiedlichen Finanzierungsmodellen realisiert wurden, die das Potential besitzen, von anderen Ländern übernommen zu werden.


13.30 - 15.00 h
IOC IPC IAKS Architekturpreise 2017 – Beispielhafte Sport- und Veranstaltungsstätten
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderator: Wolfgang Becker, Leiter des Universitäts- und Landessportzentrums Rif/Salzburg, Österreich

  • Arena do Futuro in Rio de Janeiro
    Ana Paula Polizzo, Direktorin und Partnerin, OA | Oficina de Arquitetos, Brasilien
  • Cinqueanelli: Designstudie für das Olympiastadionin in Tokio
    Gildo Incitti, Gründer und Partner, NIS Architects, Italien
  • Nationalstadiom und Sportzentrum in Singapur
    Chris Dite, Stellvertretender Direktor, Arup Associates, Großbritannien
Themen

Der IOC IAKS Award und die IPC IAKS Auszeichnung sind die bedeutendsten internationalen Architekturpreise für Sport-, Freizeit- und Erholungsbauten.

Der IOC IAKS Award prämiert beispielhaft gut gestaltete und gleichzeitig funktional gelungene Sport- und Freizeitanlagen. Die IPC IAKS Auszeichnung zeichnet barrierefreie Sport- und Freizeitanlagen aus.

Der IOC IPC IAKS Architecture and Design Award for Students and Young Professionals 2017 zeigt Konzepte der neuen Generation von Architekten und Planern auf, die ihren Enthusiasmus und ihre Kreativität in die Entwicklung von Anlagen und Räumen zur Förderung eines aktiven Lebensstils investieren.

In dieser Session werden einige der am Vorabend ausgezeichneten, preisgekrönten Projekte vorgestellt.


14.00 - 15.00 h
Strategien zur Förderung körperlicher Aktivitäten in der Kommune
Workshop zur Diskussion von Herausforderungen und zum Austausch von Erfahrungen

Moderator: Prof. Dr. Robin Kähler, stellvertretender Vorsitzender der IAKS Deutschland

Experten:

Casper Lindemann, Berater, Danmarks Idraetsforbund, Dänemark

Wolfgang Baumann, Generalsekretär, TAFISA (The Association For International Sport for All), Deutschland

Themen

Auf allen Verwaltungsebenen ist Besorgnis angesichts der sinkenden Lebensqualität der Bevölkerung erkennbar. In diesem Zusammenhang gibt es zahlreiche Problemfelder, insbesondere die wachsende Zahl der Übergewichtigen in allen Altersgruppen. Wir haben einen Punkt erreicht, an dem sich abzeichnet, dass die nächste Generation möglicherweise weniger gesund sein wird als die derzeitige. Insbesondere auf kommunaler Ebene sehen sich die zuständigen Akteure bei der Bereitstellung geeigneter Anlagen und Konzepte mit immer komplexeren Anforderungen und Hemmnissen konfrontiert.

Dieser Workshop gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, Schwierigkeiten bei der Entscheidung für eine geeignete und angemessen finanzierbare Strategie zu diskutieren, mit der die Gesundheit der Bürger erhalten und gefördert werden kann.


15:30 - 17:30 h
IAKS Mitgliederversammlung
(nur für IAKS Mitglieder)


17.30 - 18.30 h
Happy Hour für IAKS Mitglieder und Freunde
Wiedersehen und Kennenlernen am IAKS Messestand

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Donnerstag, 9. November 2017

10.30 - 12.00 h
Aktivierende urbane Räume

12.00 - 13.30 h
Mittagspause und Besuch der FSB

13.30 - 15.00 h
Machbarkeitsstudien: Gemeinschaftliche Prozesse zur Projektentwicklung

15.30 - 16.30 h:
Trends beim Betrieb kommunaler Sport- und Freizeitanlagen

16.00 - 17.30 h
Innovative Lösungen für kommunale Sport- und Freizeitanlagen

17.30 - 18.30 h
Happy Hour für IAKS Mitglieder und Freunde

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10.30 - 12.00 h
Aktivierende urbane Räume
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderatorin: Karin Schwarz-Viechtbauer, Direktorin, Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS)

  • (Pädagogische) Spiellandschaften als urbane Katalysatoren
    Elger Blitz, Gründer und leitender Designer, carve, Niederlande
  • Pumptracks für Basel – ein neuer Ansatz zur Förderung des Radfahrens in der Stadt
    Florian Mathys, Abteilungsleiter, Sportamt der Stadt Basel, Schweiz
  • Wie sich Schulhöfe in kommunale Aktivräume verwandeln
    Lars Hjorth Bærentzen, Kommunikationsberater, Lokale og Anlægsfonden, Dänemark
Themen

Ein aktiver Lebensstil ist gefragter denn je. Auf lokaler oder kommunaler Ebene kann diesem Bedürfnis teilweise durch die Schaffung neuer Bewegungsräume, die ganzjährige Nutzung von Sporthallen und größere Flexibilität vonseiten der Betreiber entsprochen werden. Die Schaffung zusätzlicher Räume, die eine bessere Kombination von Sport- und Freizeitaktivitäten erlauben, ist vorteilhaft und effektiv zugleich. Kommunikation, Kreativität und operative Flexibilität sind Grundvoraussetzungen für den Ausbau effektiver und leicht zugänglicher Anlagen für Sport und eine aktive Lebensführung innerhalb einer Kommune mit unterschiedlichen Altersgruppen, kulturellen Hintergründen und Erwartungen.

Außenanlagen stehen den Nutzern ganzjährig zur Verfügung. Allerdings nehmen bei öffentliche Anlagen die Risiken mit Blick auf Haftung und Vandalismus stetig zu. Für den Erfolg einer Anlage ist eine enge Zusammenarbeit von Betreiber und Nutzergruppen erforderlich, die oft nicht im klassischen Sinne organisiert sind.


13.30 - 15.00 h
Machbarkeitsstudien: Gemeinschaftliche Prozesse zur Projektentwicklung
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderator: Zbigniew Klonowski, Präsident der IAKS Polen

  • Vorplanung und sorgfältige Analysen für kommunale Sport- und Freizeitanlagen
    Conrad Boychuk, leitender Direktor für Freizeit- und Sportstättenplanung, HDR | CEI Architecture Associates, Kanada
  • Business Case: realistische Hochrechnung der wirtschaftlichen Effekte und langfristigen Betriebskosten
    Ron Bidulka, Geschäftsführer, PricewaterhouseCoopers, Kanada
Themen

Am Anfang einer erfolgreichen kommunalen Sport- und Freizeitanlage steht eine kritische Prüfung von Anforderungen, Ressourcen, Chancen und Risiken. Vorplanung und sorgfältige Analysen für kommunale Sport- und Freizeitanlagen erfordern fundierte Kenntnisse der kommunalen Strukturen sowie der Vorlieben und Erwartungen vor Ort. Hierzu gehören eine Analyse des Optimierungsbedarfs, eine realistische Einschätzung der Investitions- und Betriebskosten, ein strategischer Planungsansatz zwecks Ertragsmaximierung sowie Kenntnisse der sozialen, lebensstilbezogenen und langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen der Projektrealisierung.

Kommunalverwaltungen suchen nach Planungs- und Prüfverfahren, die folgende Bedingungen erfüllen:

  • Die Gemeinschaft wird aktiv eingebunden, insbesondere dort, wo Bürger unterschiedliche oder konträre Standpunkte vertreten, und diese Einbindung wird dokumentiert.
  • Der günstigste Standort für die Anlage wird auf der Grundlage unterschiedlicher zentraler Messgrößen ermittelt.
  • Die wichtigsten Komponenten oder Kapazitäten werden den Bedürfnissen bzw. dem Markt angepasst.
  • Die finanziellen Aspekte des Projekts bezogen auf Investitionskosten, Betriebskosten und zusätzliches Ertragspotenzial werden realistisch kalkuliert.
  • Die langfristigen ökonomischen Auswirkungen auf die Kommune oder Marktregion werden ermittelt.

Eine professionelle Machbarkeitsstudie und ein geeigneter Business Case bilden ein Gerüst, auf das Behörden unterschiedlicher Ebenen hinsichtlich einer Co-Finanzierung des Projekts vertrauen können.


15.30 - 16.30 h:
Trends beim Betrieb kommunaler Sport- und Freizeitanlagen
Workshop zur Diskussion von Herausforderungen und zum Austausch von Erfahrungen

Moderator: Wolfgang Becker, Leiter des Universitäts- und Landessportzentrums Rif/Salzburg, Österreich

Experten:

Gar Holohan, Gründer und Präsident, AURA Holohan Group, Irland

Prof. Peter Taylor, Sheffield Hallam University, Großbritannien

Themen

Wie reagieren kommunale Betreiber auf den demografischen Wandel und die sich verändernden Bedürfnisse der Erholungssuchenden? Wo liegt der goldene Mittelweg zwischen Marktanforderungen und bedarfsgerechten Lösungen für die Gemeinschaft?

Vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Vielfalt an Benutzern, Anlagen und Konzepten muss die öffentliche Hand zusätzlich auf die Kürzung finanzieller Mittel reagieren und alternative Lösungen zur Realisierung von Projekten und Konzepten finden.


16.00 - 17.30 h
Innovative Lösungen für kommunale Sport- und Freizeitanlagen
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderator: Mike Hall, Partner, FaulknerBrowns Architects, Großbritannien

  • Landskate Parks in Barcelona: Neue Plätze für die Stadt der Zukunft
    Oscar Blasco, Gründer und Architekt, SCOB Arquitectura i Paisatge, Spanien
    Sergi Carulla, Gründer und Architekt, SCOB Arquitectura i Paisatge, Spanien
  • Vernetzung der Bevölkerung mit kommunalen Sport- und Freizeitanlagen
    Darryl Condon, Mitglied der Geschäftsführung, HCMA Architecture + Design, Kanada
  • Street Sports: Der Weg in die Zukunft auch für andere Arten von Sportanlagen?
    Lars Hjorth Bærentzen, Kommunikationsberater, Lokale og Anlægsfonden, Dänemark
Themen

Planung und Entwicklung kommunaler Sport- und Freizeitanlagen haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert, doch angesichts der immer vielfältigeren Anforderungen werden weitere Anpassungen erforderlich sein. Die Bandbreite an Altersgruppen und Personen mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten, die aktiv bleiben oder werden möchten, wächst, und mit ihr die Erwartungen an das Sport- und Freizeitangebot.

Kommunale Sport- und Freizeitanlagen sind nicht nur ein Ort, an dem Sport getrieben wird, sondern auch Treffpunkt für soziale Interaktion. Dies erfordert die Berücksichtigung vielfältigerer Nutzererwartungen bei der Planung, bietet aber auch neue Möglichkeiten für eine zusätzliche Ertragsgenerierung und die Förderung der Gesundheit der Menschen vor Ort. Gefordert ist ein ganzheitlicherer Ansatz von der Idee über die Planung bis hin zur Umsetzung bezogen auf die Anlage an sich, das Programmangebot und Möglichkeiten der sozialen Interaktion.


17.30 - 18.30 h
Happy Hour für IAKS Mitglieder und Freunde
Wiedersehen und Kennenlernen am IAKS Messestand

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Freitag, 10. November 2017

10.30 - 12.30 h
Innovation in Sporthallen und Indoor-Freizeitzentren

12.30 - 13.00 h
Mittagspause und Besuch der FSB

13.00 - 14.30 h
Natur-, Hybrid- und Kunstrasensysteme

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10.30 - 12.30 h
Innovation in Sporthallen und Indoor-Freizeitzentren
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderator: Gar Holohan, Gründer und Präsident, AURA Holohan Group, Irland

  • Kombinierte Indoor-Anlagen für die breite Öffentlichkeit und Anwohner
    Mike Hall, Partner, FaulknerBrowns Architects, Großbritannien
  • Wie man klassische Sporthallen für neue Nutzergruppen attraktiv macht
    Maria Keinicke Davidsen, Inhaber, Keingart space activators, Dänemark
    Flemming Anders Overgaard, Inhaber, Keingart space activators, Dänemark
  • Moderne Sporthallen: Natürliche Belichtung, Energieeinsparung, Mehrfachnutzung
    Roger Gut, Inhaber, MAJ Architekten, Schweiz
  • Vorteile von LED Beleuchtungsystemen in Sportstätten
    Ronnie Koster, Globaler Bereichsleiter Sport, Philips Lighting, Niederlande
Themen

Mithilfe neuer Sporthallenkonzepte können lokale Behörden das Angebot für die Bürger vor Ort verbessern. Früher weitgehend dem Mannschaftssport vorbehaltene Sporthallen öffnen sich mehr und mehr alternativen Nutzungsmöglichkeiten. Sport, Fitness und Freizeitaktivitäten sowie kulturelle Veranstaltungen können in einer einzigen integrierten Einrichtung angeboten werden.

Im zweiten Teil der Session werden neben den neuesten Erkenntnissen im Bereich der optimierten natürlichen Belichtung von Sporthallen die Vorteile und Herausforderungen einer LED-Beleuchtung im Fokus stehen.


13.00 - 14.30 h
Natur-, Hybrid- und Kunstrasensysteme
Präsentationen und Diskussion mit den Referenten

Moderator: Dr.-Ing. Markus Fischer, Geschäftsführender Gesellschafter, Dr.-Ing. Fischer Consult, Deutschland

  • Natur- und Hybridrasen: Vorteile und Herausforderungen
    Dr. Harald Nonn, Vorsitzender, Deutsche Rasengesellschaft, Deutschland
  • Objektive Messung der Eigenschaften von Sportfeldern aus Natur- und Hybridrasen
    Aurélien Le Blan, CEO, Labosport Group, Frankreich
  • Kunstrasen Infill-Granulate: Gesundheitsprävention und Umweltauswirkungen
    Martin Sheppard, Geschäftsführer, Smart Connection Consultancy, Australien
Themen

Kunstrasen ist ein technisch ausgereiftes Sportbelagssystem mit maximalem Komfort für die Spieler. In jüngster Zeit steht jedoch die Frage um die Wirkung von Kunstrasen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zunehmend im Fokus.

Bei Hybridrasen oder verstärktem Naturrasen werden Naturrasen und Synthetikfasern kombiniert. Dieses System kommt auf Stadion- und Trainingsspielfeldern zur Anwendung, unter anderem für Sportarten wie Fußball, Rugby, American Football und Baseball. Hybridrasen eignet sich auch für Veranstaltungen und Konzerte. Dank der in den Wurzelbereich eingebrachten Synthetikfasern wird der Rasen kräftiger und robuster.

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